„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“ – wer kennt nicht dieses altbekannte Sprichwort, das einen Zusammenhang zwischen charakterlicher Veranlagung und Musikbegeisterung konstatiert. In der Regel steckt in solchen Sinnsprüchen immer auch ein Funken Wahrheit. Und so gibt es etwa auch wissenschaftliche Untersuchungen, dass Musik von Mozart oder Bach nachweislich den Blutdruck sinken lässt, Stress reduziert und somit auch das Aggressionspotenzial verringert.
Und wer spielt den Frosch?
Eigentlich war das in der Form gar nicht vorgesehen. Auf dem Besetzungszettel für die Premiere der Operette Die Fledermaus steht die Sprechrolle des Gerichtsdieners Frosch an 15. Stelle, gerade noch über jener des Kammerdieners Ivan, bevor dann die Kleinstrollen angeführt werden. Der Frosch ist im Grunde genommen eine kleine Rolle für einen Komiker, die im dritten Akt der Operette erscheint und nach dem großen Finale des zweiten Akts die neue Szenerie eröffnet.
Unterwegs ins Glück!
Raffinierte musiktheatralische Canapés waren die mittlerweile selten gespielten Operetteneinakter eines gewissen Jacques Offenbach. Nicht die Qualität seiner leichtfüßigen Miniaturen, sondern die mangelnden Aufführungsorte und -gelegenheiten für dieses Format ließen seine legendären Einakter beinahe in Vergessenheit geraten. Regisseur Gregor Horres kombiniert zwei dieser Mini-Operetten Offenbachs, Nummer 66 und Die elektromagnetische Gesangsstunde, zu einer skurril-absurden menschlichen Jagd nach dem Glück.
Wenn sich „Leidenschaft“ auf „Gulaschsaft“ reimt
HITVERDÄCHTIG! UNBEDINGT ANSCHAUEN!
Mit Lehárs „Das Land das Lächelns“ hat Linz eine grandiose Operette!
DAS DREIMÄDERLHAUS – Der Trailer
Generationen von Operettenfreund*innen ging bei Heinrich Bertés rührend-heiterem Dreimäderlhaus das Herz auf, wenn sie mit dem armen Komponisten Franz Schubert mitleiden durften, als dieser genötigt wird, auf seine Liebe zu dem reizenden Hannerl zu verzichten.
Mit viel Witz und Einfühlungsvermögen haben Ola Rudner (Musik) und Angelika Messner (Text) dieser alten Operette eine Frischzellenkur verpasst und sie mit dem aktuellen Stand der Schubert-Biografik ausgesöhnt.
Jahresausklang im Walzertakt
Mit dem festlichen Operettenkonzert „Gold & Silber“ lässt das Johann Strauss Ensemble unter Josef Sabaini das Jahr edel ausklingen. Im Gespräch erzählt die Linzer Musikikone und der ehemalige Konzertmeister des Bruckner Orchesters, warum der Silvester- und Neujahrs-Soundtrack hierzulande nicht ohne Operette und Walzer auskommt und was er an diesem Konzertabend „kredenzen“ wird.
Pfälzischlernen leicht gemacht
In der Operette Pfälzer Musikanten geht es um die traditionelle Geißbockversteigerung im Winzerdorf Deidesheim
GEISTREICH, WITZIG, SCHWUNGVOLL + ZUCKERSÜSSE MELODIEN
Echte Operettenseligkeit: Jubel für Joseph Beers „Polnische Hochzeit“ in der BlackBox
POLNISCHE HOCHZEIT
Der Komponist Joseph Beer ist heute, obwohl er in den 1930er Jahren ein echter Star war, nahezu unbekannt. Als Jude wurde er ab 1938 aber aus dem gesellschaftlichen Bewusstsein und der kollektiven Erinnerung getilgt. Aktuell erlebt vor allem seine Operette Polnische Hochzeit eine Renaissance. Ein Gespräch mit seinen Töchtern, Suzanne und Béatrice.
FLOTT, SCHWUNGVOLL, HEFTIG BEKLATSCHT & RIESIGER JUBEL
„Ich bin kein Zertrümmerer“
Regisseur Karl Absenger verrät sein Erfolgsrezept