Nicht einfach nur ein Bild
Wie ein weißes Gemälde eine langjährige Freundschaft ins Wanken bringt – Yasmina Rezas Komödie über Kunst, Geschmack und menschliche Eitelkeiten.
Wie ein weißes Gemälde eine langjährige Freundschaft ins Wanken bringt – Yasmina Rezas Komödie über Kunst, Geschmack und menschliche Eitelkeiten.
Die drei Darstellerinnen der Titelrolle des großen Familienmusicals Matilda im Gespräch mit Dramaturg Arne Beeker.
Unberührte Natur, unschuldige Frauen und die Frage, was Luisa Miller mit Tirol zu tun hat.
Das Kreativteam der Deutschsprachigen Erstaufführung des Musicals Jagged Little Pill, Simon Eichenberger & Manfred Nikitser, im Gespräch mit Arne Beeker.
DAS FOYER öffnet den Blick auf Werke, Inszenierungen und die Arbeit hinter der Bühne am Landestheater Linz.
Roma Janus im Gespräch mit Stephanie Lake und Robert Tinning über Auto Cannibal.
Im Gespräch mit Silvana Steinbacher erzählt Sabine Sandberger von wunderbaren Momenten als Cliniclownin und erstaunlichen Fortschritten der Insassen auf der Bühne.
Ist die Oper tatsächlich so weit von jungen Menschen entfernt oder handelt es sich vielmehr um eine Kunstform, die erst kennengelernt, erfahren und entdeckt werden muss?
Die Mythenstränge, die sich um den Trojanischen Krieg ranken, sind zu einem Stamm verflochten, der einen großen Teil der gesamten antiken griechischen Mythologie trägt. Da wuchert ein Ast in Richtung des Muttermörders Orest und des sagenumwobenen Geschlechts der Atriden.
Richard Wagners Lohengrin kommt nicht ohne den berühmten Schwan aus. Der ist jedoch mehr als nur ein Vogel.
Skandale und Liebesgeschichten von Fürsten und Künstlerinnen.
Seit es Menschen auf der Welt gibt, gibt es die Liebe. Und seit es das Fernsehen als Massenmedium gibt, gibt es Dating-Shows.
Zwei Choreografinnen, zwei Perspektiven auf Schöpfung, Transformation und Erneuerung.
Wir sind Maria Haslinger und Paulina Samek, Schülerinnen der ABIS. In diesem Schuljahr hatten wir die Möglichkeit, ein Praktikum in einem Arbeitsumfeld unserer Wahl zu absolvieren. Durch diese Erfahrung bot uns das Landestheater einen einzigartigen Einblick in die Theaterproduktion. Wir durften Proben beobachten und lernten die Arbeit, die in die Entwicklung einer Aufführung fließt, besser kennen.
Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph und Schriftsteller und eine zentrale Figur des Existentialismus im 20. Jahrhundert. Sein Denken beschäftigt sich mit Freiheit, Verantwortung und der Frage, wie Menschen ihrem Leben Sinn geben.
Am 13. Juni feiert in der BlackBox des Musiktheaters ein besonderes Projekt Premiere: Das Spiel ist aus, das neue Tanzstück von Lilit Hakobyan, entstanden mit TANZ LINZ im Rahmen des Produktionspreises des 39. Choreografie Wettbewerbs Hannover. Bereits zum zweiten Mal vergibt das Landestheater Linz diesen Preis und ermöglicht damit einer Choreografin mit der Compagnie ein eigenständiges Werk zu entwickeln.
8. – 12. Juli 2026 – In der Linzer Innenstadt. Die Stadt ist die Bühne. Jeder Ort eine Stimme. Verlaufen ausdrücklich erlaubt!
„Stell die Teller weiter zum Tischrand, dass in der Mitte mehr Platz für das Essen ist.“ – Die Schwiegermutter meint es doch „nur gut“. Ein harmloser Hinweis hier, eine kleine Korrektur dort. Mal geht es eben darum, wie man den Tisch deckt, mal darum, wie man das Kind anzieht, oder wie man mit dem eigenen Sohn spricht. Nichts davon wirkt brutal oder böse. Und doch entsteht durch solche Belehrungen ein Klima, in dem man sich als Adressat:in klein vorkommt. Man hat das Gefühl, ständig unter Beobachtung zu stehen und wird dadurch unsicherer.
Die Frage, ob wir denn tatsächlich allein im Universuch sind, hat sich wohl jeder Mensch schon einmal gestellt. Im Theaterstück Der kleine Prinz, das am 11. Mai 2026 bei uns auf der Studiobühne zum letzten Mal aufgeführt wurde, wird die Ankunft eines Außerirdischen, nämlich des titelgebenden Prinzen, zum zentralen Element der Handlung.
Kennen Sie den Bechdel-Test? Er besteht aus drei Fragen, anhand derer festgestellt werden kann, wie frauenfeindlich ein Film oder ein Theaterstück ist. Erfunden hat ihn die amerikanische Comiczeichnerin Alison Bechdel 1985, als Schnelltest, ob ein Spielfilm wert ist, angeschaut zu werden. Die Fragen lauten: Gibt es mindestens zwei Frauenrollen? Sprechen sie miteinander? Reden sie miteinander über etwas anderes als über einen Mann? Falls Sie diese Fragen zum ersten Mal hören, gebe ich Ihnen etwas Zeit, sie auf sich wirken zu lassen.
Geschichten über Walter Kaufmann schreiben sich eigentlich von allein. Das ist zumindest das Gefühl, das entsteht, wenn man sich auch nur oberflächlich mit seiner Biografie auseinandergesetzt hat (und dabei Informationen über einen australischen Schriftsteller, der in der DDR lebte und einen deutsch-amerikanischen Philosophen als Namensvetter des Komponisten ausgesiebt hat). Denn der Komponist, Violinist, Pianist, Arrangeur, Musikethnologe und Hochschullehrer Walter Kaufmann führte ein langes Leben, das bestimmt war durch die Verwerfungen und politischen Extreme des 20. Jahrhunderts.
Im Theater kann vieles passieren. Man kann fröhlich oder nachdenklich werden. Man kann Menschen treffen und Vorstellungen sehen. Auf der Bühne wird meistens gesprochen, gesungen oder getanzt. Oft kommt Musik vor. Fast immer gibt es Bühnenbilder und Kostüme. Das sollen alle Menschen gleich genießen können. Für manche ist das schwieriger, weil sie etwas nicht verstehen. Einfache Sprache kann helfen. Deshalb findest du hier den Inhalt einiger Theaterstücke in einfacher Sprache.“
Ödön von Horváth teilt das Schicksal vieler (wenn nicht aller) österreichischen Theaterklassiker: Wie bei Arthur Schnitzler, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek (um nur die zu nennen) werden seine Stücke, wenn nicht gleich verboten, so doch bei ihrem Herauskommen als Nestbeschmutzungen verschrien. Das werden sie aber nur, um wenige Jahrzehnte später in das Kernrepertoire der österreichischsten aller Bühnen, des Theaters in der Josefstadt aufgenommen zu werden (und damit geradewegs ins immaterielle österreichische Kulturerbe). Man könnte sagen, wenigstens an dieser Merkwürdigkeit ist Ödön von Horváth unschuldig. Er ist aber auch darüber hinaus ein entschieden doppelgesichtiger Autor, dessen Person und Werk von Widersprüchen häufig wie zerrissen scheint.
Passend zum Spielzeitmotto So Alt wie Jung und der Frage nach dem Aufeinandertreffen von Generationen stellt sich Intendant Hermann Schneider den Fragen von Alina (10), Anna (11) und Marvin (9). Im Gespräch erzählt er von seinen überraschenden Karriereschritten, vom Kindheitstraum „Papst“ und davon, warum er heute lieber Operninszenierungen plant als privat ins Theater zu gehen. Er gibt Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen, erklärt, warum jede Aufführung ein Unikat ist, und zeigt, was Theater für ihn und sein Publikum so unvergleichlich macht.
Theater ist mehr als eine Bühne, ein sitzendes Publikum und der Applaus am Ende des Abends. Es ist ein Ort der Begegnung, des Lachens und – warum nicht – auch des Ausprobierens und der kreativen Entfaltung.
Im Rahmen der Workshopreihe Offenes Foyer von der Vermittlungsabteilung SEI DABEI! entsteht ein Raum, in dem das Publikum eingeladen wird, das Theater aus einer neuen Perspektive zu entdecken: aktiv, spielerisch und mit viel Platz für eigene Kreativität.
Tanz bedeutet bei uns, selbst kreativ zu werden, die eigene tänzerische Ausdrucksform zu suchen und zu entdecken und mit den Tänzer:innen von TANZ LINZ in Bewegung zu kommen. Aber auch zeitgenössischen Tanz zu erkunden und die verschiedensten Choreograf:innen und deren eigene Tanzsprache zu erleben. Es wird Neues und Unbekanntes gewagt, Freude am Miteinander und noch vieles mehr …
Die Grundlage für den Musical-Klassiker Wonderful Town ist eine Serie von Kurzgeschichten im Magazin New Yorker über Abenteuer, die die junge Ruth McKenney und ihre Schwester Eileen erlebten, nachdem sie 1934 von Ohio ins New Yorker Greenwich Village gezogen waren. In ihren Geschichten war Ruth die „smarte, ernsthafte“ der Schwestern, Eileen die „hübsche, naive“. 1938 fasste Ruth die Stories unter dem Titel My Sister Eileen zusammen.
1940 adaptierten Joseph Fields und Jerome Chodorov die Geschichten für ein Broadway-Schauspiel und wenig später als Film. Ihr Plan, den Stoff auch noch als Musical herauszubringen, erwies sich allerdings als äußerst schwieriges Unterfangen. Produzenten, Stars und Songwriter kamen und gingen – oder wurden gegangen.
Es gab mal eine Zeit, da gab es kaum ein Entkommen vor ihnen – vor allem Sender wie RTL oder Sat.1 schworen auf sie im nachmittäglichen Programm: Die Rede ist von Gerichtsshows. Ob Richterin Barbara Salesch, Richter Alexander Holt, Das Jugendgericht oder Das Familiengericht – derartige Sendungen dominierten um die Jahrtausendwende das Sehverhalten zahlloser Fernsehzuschauer zur Kaffeezeit.
Dorothy arbeitet in einem Hutladen, lebt mit ihrer Schwester in ziemlich prekären Verhältnissen, schlägt sich tagtäglich mit einem ganz netten, aber etwas anhänglichen Kollegen herum. Aber: Dorothy lässt sich nicht unterkriegen und als ihr Job sie eines Tages mit einer Lieferung Hüte ins Schloss führt, trifft sie einen Fremden, der sie sofort interessiert. Als der Grenadier sie ins Café einlädt, ist Dorothy ziemlich hin und weg (und das nicht nur von Wein und Kuchen), aber das geht nur so lange gut, wie der Soldat sein Geheimnis bewahren kann.
Die Regisseurin Susanne Lietzow inszeniert am Landestheater Linz Die Bettleroper nach John Gay und Johann Christoph Pepusch. Das Singspiel aus dem Jahr 1728 schildert den Kampf zweier Könige der Londoner Unterwelt, des Hehlers Peachum mit dem Räuber Macheath. Die Rivalität eskaliert, als Macheath die Tochter Peachums, Polly, heiratet. Susanne Lietzow hat das Stück, zusammen mit dem Musiker und Komponisten Gilbert Handler, neu geschrieben. Wir treffen sie kurz vor Probenbeginn im Landestheater.
Andreas Steinhöfels 1998 erschienener Roman Die Mitte der Welt lässt sich nur schwer in eine Schublade stecken. Drückt man das Buch zehn Personen in die Hand, erhält man zehn völlig unterschiedliche Adaptionen. Worauf legt man bei der Übertragung in ein anderes Medium den Schwerpunkt? Will man eine bodenständige, alltagsnahe Coming-of-Age-Geschichte erzählen? Konzentriert man sich eher auf den Familienkonflikt oder auf die Lovestory zwischen zwei Jungs? Wie geht man mit den märchenhaften, magisch-realistischen Elementen der Vorlage um?
Der Theaterautomat ist eine interaktive Installation im Foyer der Kammerspiele, die zum Mitmachen und selbst kreativ werden animiert.
Ein KI-gestütztes Programm erstellt Theaterfiguren und -hintergründe in Echtzeit. Dabei werden die Bewegungen der User getrackt und auf die Figur übertragen.
Text: Alexandra-Yoana Alexandrova
Wie in der Kunst üblich, wird oft mit einem Stoff bzw. Thema in verschiedenen Genres gearbeitet. Die Frage ist: Gibt es eine Gattung, in der der Inhalt am besten hervorkommt – und wenn, dann durch welche Mittel?
Wer mit Lisa Wentz über Theater spricht, spürt sofort ihre Begeisterung für das „Kraftwerk der Gefühle“ – so nennt es der Schriftsteller Alexander Kluge. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen stets die Figuren: ihr Ausdruck im Hier und Jetzt, ihr Agieren in der konkreten Situation. Ein Agieren, das Emotionalität und Biografie widerspiegelt. Aus diesem Kern entwickelt die Autorin ihre Geschichten.
Im Gespräch mit Roma Janus, Dramaturgin und Leiterin von TANZ LINZ, erzählt der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen von seinem künstlerischen Weg, seinen Eindrücken vom Ensemble TANZ LINZ und darüber, warum sein Stück Amor & Psyche? mehr fragt als es beantwortet.
Die Foyers des Landestheaters Linz verwandeln sich in einen Raum, der für vieles offen ist – für Austausch, Entdeckungen und vor allem für neue Erfahrungen! Regelmäßig bieten wir ein abwechslungsreiches Programm an mit Angeboten für Familien, Kinder, Jugendliche oder Erwachsene.
Irgendwo zwischen Finnland und Norwegen liegt Schweden. Irgendwo zwischen Schwedinnen und Schweden liegt eine Buchhandlung. Und irgendwo in einer Buchhandlung liegt ein Buch von Astrid Lindgren auf. Und noch eins. Und noch eins …
Keine:r mag sie. Jede:r gibt vor, sie zu ignorieren. Und doch hat sie sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen (zumindest bei den Menschen des deutschsprachigen Raums) festgesetzt: Die Rede ist von der Trennung zwischen der so genannten „U-Musik“ und der „E-Musik“, zwischen „Unterhaltungsmusik“ und „Ernster Musik“. Diese Grenzziehung ist bei Lichte betrachtet genau so absurd, wie wenn es bei Lebensmitteln Kategorien wie „seriöse Erdäpfel“ und „alberne Erdbeeren“ geben würde.
Wir suchen dich! für die Linzer Produktion des Musicals Matilda. Musik und Gesangstexte Tim Minchin, Buch Dennis Kelly nach dem Roman von Roald Dahl, Mit dem Musicalensemble Linz im Musiktheater.
Am 11. September 2001 richtet sich der Blick der Welt auf New York. Terroristen lenken zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers. Während sich das Drama in Manhattan entfaltet, herrscht über dem Atlantik tagesüblicher Hochbetrieb. Hunderte Maschinen sind auf dem Weg in die USA, darunter auch Lufthansa-Flug 400 von Frankfurt nach New York mit Kapitän Reinhard Knoth im Cockpit. An Bord: 354 Menschen, darunter Prominente wie der damalige Hugo-Boss-Chef Werner Baldessarini und Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth. Doch um 9.15 Uhr New Yorker Zeit ist Schluss: Die US-Luftfahrtbehörde schließt den Luftraum. Über 400 Flüge müssen umgeleitet werden. Kanada aktiviert „Operation Yellow Ribbon“ und nimmt die Maschinen auf – eine logistische und menschliche Mammutaufgabe.
Die kulturellen Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland sind an manchen Stellen größer als gedacht und an anderen wiederum viel geringer als befürchtet. Natürlich handelt es sich um zwei Kulturen, zwei Sprachen, die Differenzen sind groß und divers, aber die Verwandtschaft beider Seiten ist ebenso nicht zu leugnen: Mal hassen wir einander, mal lieben wir einander und wir stellen immer wieder erstaunt fest, dass es Dinge gibt, die wir noch nicht übereinander wussten. Aber natürlich sind es vor allem diese Überraschungen, mit denen man immer neue Facetten einer komplexen Beziehung entdeckt. Und zu einer echten Hassliebe gehören zwei Dinge zentral dazu: Das Lachen übereinander und das Lachen über sich selbst.
Es ist einer der zahlreichen Höhepunkte der Rosenkavalier-Partitur von Richard Strauss: Die Überreichung der silbernen Rose durch den Grafen Octavian an Sophie, die Braut des Baron Ochs auf Lerchenau. Hier schlägt nicht nur das Herz der jungen Braut, sondern auch das jedes Opernliebhabers und jeder Opernliebhaberin höher.
Nach dem großen Erfolg seiner Interpretation von Dornröschen kehrt der renommierte Choreograf Andrey Kaydanovskiy mit einer neuen Kreation für TANZ LINZ ins Musiktheater zurück. Kaydanovskiy war 15 Jahre lang Tänzer und Demisolist des Wiener Staatsballetts und ist international gefragt für seine bildstarken Arbeiten zwischen Klassik und Gegenwart – u. a. für das Wiener Staatsballett, das Bayerische Staatsballett, wo er Hauschoreograf war, das Ballett am Rhein, Deutsche Oper am Rhein, Czech National Ballet sowie National Theatre Prag. In Shakespeare’s Dream, einem abendfüllenden Tanzstück in zwei Akten, begibt sich Kaydanovskiy auf eine Reise ins Innenleben eines der bedeutendsten Schriftsteller der Welt: William Shakespeare.
Manche Vorurteile sind so hartnäckig wie Kaugummi auf Schuhsohlen. Sie sind praktisch, weil sie die Welt vereinfachen und – vielleicht noch wichtiger – eine Bewertung liefern. Vorurteile werten ab und werten gleichzeitig das auf, was sich über das Abgewertete erhebt. Ihre Hartnäckigkeit verdanken sie einer wirkmächtigen Dichotomie von „oben“ und „unten“.
Wie wollen wir leben? Diese Frage stellt uns das Motto dieser Spielzeit – und lädt uns ein, uns mit ihr auseinanderzusetzen. Es ist eine Frage, die uns dazu bringt, über die Vergangenheit nachzudenken, im Hier und Jetzt zu handeln und Fragen an unsere Zukunft zu stellen. Die Zukunft fasziniert, kann beängstigen, macht neugierig und schenkt Hoffnung.
Krümel ist krank. So krank, dass er sterben muss. Sein großer Bruder Jonathan weiß das und lindert die Angst, indem er Geschichten erzählt. Von Nangijala – wohin Menschen gehen, die so krank sind wie Krümel und die dort wieder ganz gesund sind und Abenteuer erleben. Doch dann kommt alles etwas anders, denn Jonathan geht vor nach Nangijala. Als Krümel ihm folgt, müssen die Brüder all ihren Mut zusammennehmen, um ihr neues Zuhause, das Heckenrosental, gemeinsam mit seinen Bewohner:innen vor Tengil und seinen Häschern zu retten. Es beginnt ein wildes Abenteuer um Freiheit und Gerechtigkeit, aber vor allem braucht es dazu ganz viel Mut und die Liebe der Brüder zueinander.
Levi R. Kuhr spielt im Stück die Rolle des Krümel. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, wie er sich auf seine Rolle vorbereitet hat und was die Figur des Karl (Krümel) Löwenherz für ihn persönlich bedeutet.